

Einst formte der Großdrache aus dem Nichts das Jadereich, den Urquell der Kultur in einem Ozean der Barbarei. Die ehrenwerte Sun-Dynastie führte das Volk seid Generationen durch Dürre und Hungersnot in den heutigen Wohlstand. In welchem Künstler, wie der verrückte Kang, von Magie und Dampfmaschinen angetriebene Flugmaschinen erschaffen und Golems die Bevölkerung vor Geistern und Elefantendämonen bewahren. Dieses mystische asiatische Reich ist die neuste Schöpfung des kanadischen Erfolgsstudios. BioWare, die Schöpfer der preisgekrönten Baldur's Gate Reihe, Neverwinter Nights und Star Wars: Knights of the Old Republic, haben sich nicht auf ihren KotOR Lorbeeren ausgeruht, sondern eine gänzlich neue Spielwelt erschaffen.
Jade Empire ist gerade für Neulinge des Genres das bisher beste RPG für die Xbox. BioWare hat die Messlatte ein weiteres Mal angehoben und zeigt uns eindrucksvoll was die Xbox leisten kann. Bedauerlicherweise kommen die RPG Elemente im Vergleich zu PC Rollenspielen etwas zu kurz. Die Auswahl von vorgefertigten Charakteren mit leichten Attributunterschieden und das fehlende Inventarsystem lassen den Wunsch nach Individualität ein wenig zu kurz kommen. Zudem weisen auch die Gefolgsleute weniger Spieltiefe auf, als man es von BioWare sonst gewohnt ist. Lediglich Zu verfügt über eine eigene, kurze Questreihe. Im Gegenzug sind die typischen Romanzen mit den NSCs nun teilweise auch gleichgeschlechtlich möglich.
Außerdem lässt sich mittlerweile ein gewisses, steht's gleiches Grundgerüst in BioWare RPGs ausmachen, bei welchem lediglich die Plattensets und Geschichte leicht verändert werden. So ähnelt Jade Empire seinen Vorgängern bis auf das Setting schon sehr. Levelaufbau, Zentraler Anlaufpunkt Raumschiff bzw. Fluggerät und Aktionspieleinlagen werden zwar von Spiel zu Spiel besser, sind dennoch immer gleich.

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